Das Ende der Sackgasse


Vom Hafen in Dar es-Salaam zieht sich eine der Hauptverkehrsadern Afrikas bis nach Mbeya im äußersten Westen Tansanias, an der Grenze zu Sambia und Malawi. Sambia und Malawi haben keinen Zugang zum Meer und sind daher für alle Importwaren auf diese Straße und die parallele Eisenbahn angewiesen. Nur zwei Teerstraßen zweigen von dieser Hauptverkehrsader nach Süden ab, eine entlang der Küste im Osten, und die andere endete bisher direkt vor unserer Haustür. Dass eine Sackgasse von über 300 km Länge direkt zur Abtei Peramiho führt, hat mich so beeindruckt, dass ich dem Blog den Untertitel „Am Ende der Sackgasse“ gegeben habe. Das eigentliche Ziel der Straße ist die Bezirksstadt Songea, aber von dort hat man noch 30 km weiter asphaltiert, weil das Krankenhaus Peramiho eine so große Bedeutung hat.
Vor ein paar Wochen aber hat eine chinesische Firma die Teerstraße bis Mbinga fertiggestellt. Wenn man bisher an die Ecke auf dem Foto kam, folgte man fast automatisch der Teerstraße nach rechts nach Peramiho. Jetzt aber ist die Straße geradeaus zur Hauptstraße geworden, Peramiho liegt nicht mehr am Ende der Hauptstraße, sondern nur noch am Ende einer unbedeutenden Abzweigung.

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