Zwei Schritte zurück, einer vor

Nachdem es in den letzten Wochen eher rückwärts ging (der Ausfall von P.Emmanuel, die Erkenntnis, dass unser Grundstück kein Grundwasser hat), sind wir letzte Woche ein Stück voran gekommen: Maxwell Espina hatte den 36-stündigen Flug über Hongkong und Madrid auf sich genommen und war von vergangenem Mittwoch bis gestern (Dienstag) bei uns. Er ist Architekt (wie sein Vater, seine Mutter, sein Bruder und sein Neffe) und hat das Kloster unserer Kongregation in Digos auf den Philippinen gebaut. Nebenbei ist der Dekan des Architektur-Departments an der Universität und gehört der philippinischen Leitung von SOS-Kinderdorf an („Wenn die Deutschen so viel für die Waisenkinder in unserem Land spenden – so habe ich mir gedacht – dann muss ich auch was geben.“)
Was er mag: Architektur, der man ansieht, in welchem Land sie steht („Viele kopieren auf den Philippinen einfach amerikanische Vorbilder, ohne zu verstehen, was dahintersteckt. Architektur muss zum Klima, zum Licht, zur Kultur des Landes passen.“) und die guten Straßen von Havanna. Was er nicht mag: Wegwerfen von Lebensmitteln („Seit die Amerikaner alles supergesized haben, bleibt so viel übrig“) und amerikanischen Imperialismus (Die Philippinen waren ein halbes Jahrhundert lang US-Kolonie. Im Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner Manila von den Japanern befreit. Aber vorher haben sie es vollständig zerstört.)
Das Foto zeigt ihn (vorne rechts, daneben im gelben T-Shirt Br.Jacques) beim Besuch unseres wasserlosen Grundstücks mit frisch gepflückten Mangos.

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