Archive for Mai 2010

Überflüssiges Wissen

31. Mai 2010

In der Schule hat er Latein, Griechisch, Französisch und Hebräisch gelernt. Seine Doktorarbeit hat er über Pachomius geschrieben, einen ägyptischen Mönch, der vor 1600 Jahren gestorben ist. 1982 ist er zum Abt von Münsterschwarzach am Main gewählt worden und 2006 in den Ruhestand getreten. Letzte Woche war P.Fidelis Ruppert bei uns, um uns die jährlichen Exerzitien zu halten. Meine togolesischen Brüder kennen ihn schon länger, denn er hat seit den 1980er Jahren die Neugründung des Klosters dort betreut. Die Exerzitien hatten einen stark gruppendynamischen Einschlag, den er uns auf Englisch und Französisch vermittelte. Spanisch versteht er zwar auch, aber das Sprechen fällt ihm nicht ganz so leicht. Besonders lustig waren die Situationen, wenn er etwas auf Englisch gesagt hatte, dann mich anschaute und auf Deutsch sagte: „Ach so, das muss ich ja jetzt noch auf Französisch wiederholen.“ Im Endeffekt haben alle alles verstanden, schließlich sind wir vermutlich das einzige Benediktinerkloster, in dem jeder mindestens drei Sprachen spricht.
Für diejenigen, die mich nicht kennen, muss ich wohl noch dazusagen, dass die Überschrift ironisch gemeint ist. Nach allem, was ich gehört habe, hat er seine Abtei (über 100 Mönche, 200 Angestellte) nämlich ganz hervorragend geführt, und das Altgriechische oder Pachomius scheinen ihm dabei nicht geschadet zu haben. Zu seinen Erfolgsgeheimnissen gehören die Auseinandersetzung mit der modernen Psychologie (Gruppendynamik, siehe oben) und die Fähigkeit, Verantwortung zu delegieren, z.B. an den Cellerar (Verwaltungschef), P.Anselm Grün, der außerhalb unserer Kongregation vor allem durch seine Bücher bekannt ist.

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Gute Nachrichten und schlechte Nachrichten

24. Mai 2010

Gestern berichtete einer der beiden Hauptartikel auf der Titelseite der Parteizeitung Granma von dem Treffen zwischen Jaime Kardinal Ortega und dem Staatspräsidenten Raúl Castro. Als Thema des Treffens wurde die „aktuelle nationale und internationale Lage“ angegeben. Da der entsprechende Platz sehr häufig einem Treffen des Präsidenten mit irgendeiner Persönlichkeit gewidmet ist, wäre das keine Nachricht wert. Heute aber ist die halbe Seite 2 der Pressekonferenz gewidmet, die der Kardinal anschließend gegeben hat. Und da erfährt man dann, dass die Kirche im Falle der Gefangenen (O-Ton Kardinal: „Die von einigen Gefangende aus Gewissensgründen genannt werden, von anderen politische Gefangene, und die offiziell Konterrrevolutionäre heißen“) vermittelt. Das ist eine gute Nachricht, zum einen, weil es die gute „Großwetterlage“ zwischen Kirche und Staat hier zeigt, von der wir im Kleinen profitieren (Im Oktober am Flughafen: „Sie müssen den Bildschirm verzollen.“ – „Den brauche ich für meine persönliche Arbeit.“ – „Was arbeiten Sie denn ? Ach so, für die Kirche. Sie können passieren.“). Zum anderen auch, weil es zeigt, dass sich die Kirche hier nicht nur für die eigenen Leute und Strukturen einsetzt – ein Vorwurf, den man ihr in anderen Ländern und Zeiten ja gemacht hat.
Die schlechte Nachricht des gestrigen Tages war, dass P.Emmanuel aus seinem Heimaturlaub nicht zurückkommt. Ständig hatten uns Kubaner darauf angesprochen, dass er sehr abgenommen hatte, und während des vorigen Sommers hatte er wohl am meisten von uns unter der Hitze gelitten. Als einziger von uns verfügt er über längere Erfahrung in Lateinamerika und die entsprechenden Sprachkenntnisse. Aber das Kloster, in dem er jahrelang gelebt hatte, ist El Rosal bei Bogotá in Kolumbien, und dort auf mehr als 2000 Höhenmetern ist das Klima natürlich ein völlig anderes als hier.
P.S. Ende letzter Woche ist mal wieder das Internet zusammengebrochen, daher ist „gestern“ in diesem Artikel der 20.5.

„Ich habe im Monster gelebt“

19. Mai 2010


Am 19.Mai vor 115 Jahren fiel José Martí auf einem Erkundungsritt in den ersten Tagen des Unabhängigkeitskrieges einer spanischen Kugel zum Opfer. Das machte den Dichter und Politiker endgültig zum Nationalhelden. Schon seit Wochen weisen Plakate auf den heutigen Gedenktag hin, und gestern erschien die Parteizeitung mit einem großen Martí-Foto auf der Titelseite. Die ganze letzte Seite (Seite acht) nahm ein Brief ein, den Martí am Vorabend seines Todes geschrieben hatte (so viel schreibe ich nicht mal in einer Woche). Als Überschrift dient ein Satz aus dem Brief: „Ich habe in dem Monster gelebt und kenne seine Eingeweide.“ Gemeint sind die USA, wo Martí im Exil gelebt hatte. Das Verhältnis zwischen beiden Ländern hat sich seit der Kuba-Krise (das war vor meiner Geburt) kaum verbessert; einen Fortschritt gab es immerhin in den 1970er Jahren: Die USA durften auf einem Grundstück, das der Schweizer Botschaft gehört, ein „Büro zur Vertretung der Interessen“ errichten. Das obere Foto zeigt die „Antiimperialistische José-Martí-Tribüne“, wo Konzerte und Demonstrationen gegen die USA stattfinden. Das US-Büro befindet sich hinter dem Wald aus schwarzen Fahnen, die jede eine Anklage gegen die USA symbolisieren. Wenn ich US-Beamter in dem Büro wäre, hätte ich lieber einen Arbeitsplatz mit Blick auf das Meer (die Straße auf dem Foto ist der berühmte Malecón, die Uferstraße, und ganz rechts ist die Ufermauer zu sehen) als einen mit Blick auf die Fahnen.
Vor vielen Jahren, als es dort noch um anderes als um Doping ging, habe ich in einem Artikel über die Tour de France gelesen: „Frankreich will seine Helden leiden sehen.“ Dasselbe scheint für Kuba zu gelten. Das untere Bild zeigt den 1-CUC-Schein mit dem Bild „Das Fallen im Kampf von José Martí“ und die Briefmarke „40 Jahre Fallen im Kampf des Che“.

Wenn der Postbote klingelt

15. Mai 2010

Normalerweise schiebt er nur die Tageszeitung durch das halb geöffnete Fenster, aber am Mittwoch klingelte der Postbote mal wieder. Eines der zahlreichen Einschreiben, die ich am 16.2. versandt hatte, war am 22.3. von der Empfängerin in Deutschland abgelehnt worden und kam am 12.5. tatsächlich beim Absender an. Und das zu einem Preis von 2,25 Peso (0,07 Euro) !
Der Postbote füllt das Formular aus (im Preis inbegriffen), schreibt „Alemania“ und meint dazu, „Das ist doch das Land von dem verrückten Hitler.“ Ich weise mal wieder darauf hin, dass es in unserer Straße ein „Kulturzentrum Bertolt Brecht“ und eine halbe Stunde Fußweg entfernt ein „Theater Karl Marx“ gibt, und dass im übrigen Alexander von Humboldt, der von den Kubanern als „Zweiter Entdecker Kubas“ bezeichnet wird, auch Deutscher war, während Hitler Österreicher war. Ein kubanischer Freund, der gerade zu Besuch ist, meint, das sei doch wohl nervig, wenn die Kubaner einen immer auf Hitler ansprechen. Ja, es ist nervig, sonst hätte ich nicht versucht, diesen Mann loszuwerden, indem ich ihn nach Österreich „abschiebe“.
Ich sollte meine Briefe doch lieber nicht eingeschrieben versenden, meint mein Freund weiter. Briefe ins Ausland würden den Bereich der kubanischen Post schließlich schnell verlassen, und danach sei die Beförderung ja zuverlässig. Schön wär’s, sage ich. Gerade am Tag zuvor hatte ich eine E-Mail erhalten: Ein Mönch, der uns im Juli besuchen will, hat seinen Pass nicht mehr. Er wurde aus einem Einschreiben heraus gestohlen, das den Bereich der Deutschen Post AG nie verlassen hat.

Man muss nur Geduld haben …

11. Mai 2010

Seit April 2009 stand ein Oldtimer in unserer Seitenstraße, wo er repariert wurde. Im August habe ich darüber geschrieben, dass auf Kuba alles etwas länger dauert, auch die Reparatur des Autos. Und neulich fiel mir auf, dass inzwischen ein anderes Autos an derselben Stelle repariert wird. Die Reparatur hat also gerade mal ein Jahr gedauert. Das gibt uns Hoffnung, dass sich in Bezug auf unser Grundstück auch etwas tun wird – irgendwann.
Das Foto zeigt ein anderes Auto; die Räder stammen offensichtlich ebenfalls aus einer Seitenstraßenwerkstatt.

Ausweis

11. Mai 2010

Als ich vergangenes Frühjahr mit dem Zug über den Rhein nach Frankreich rollte, fiel mir ein, dass ich weder Pass noch Personalausweis dabei hatte. Naja, dachte ich mir, wird schon nichts passieren, und behielt Recht. Auf Kuba habe ich mein „Carnet“, den kubanischen Personalausweis, der mich als Inhaber einer befristeten Aufenthaltsgenehmigung ausweist, immer dabei.
Vor ein paar Tagen bog ich mit dem Fahrrad links ab. Der Verkehrspolizist pfeift auf seiner Trillerpfeife und sagt: „Su documento, por favor.“ Mir gehen die Szenen durch den Kopf, die ich ständig vor meinem Fenster sehe: Verkehrspolizisten, die mit offensichtlich genervten Autofahrern diskutieren, die anschließend ein Formular unterschreiben müssen. Andererseits geht das Gerücht, dass Polizisten die Anweisung haben, zu Ausländern besonders freundlich zu sein; vielleicht ist der Polizist ja der erste Kubaner, der mir nicht sofort ansieht, dass ich Ausländer bin. Nachdem er mein Carnet gesehen hat, belehrt er mich, dass Linksabbiegen an dieser Kreuzung verboten ist (auf dem Rückweg überzeuge ich mich: Da steht tatsächlich so ein Schild; ich muss wohl doch besser aufpassen) und wünscht, „Einen schönen Tag noch.“ Kein Formular ausgefüllt, auch nicht die zugehörige Strafe bezahlt. Am Ziel angekommen, kaufe ich einen Computer-Drucker, den ich mit 50-CUC-Scheinen bezahle. „Ihren Ausweis bitte,“ braucht der Verkäufer nicht zu sagen, weil ich schon weiß, dass er die Nummer jedes Scheins und meines Ausweises in ein Formular eintragen muss (das gilt nur für 100-CUC- und 50-CUC-Scheine, und in manchen Geschäften ist es überhaupt nicht nötig). Ich zeige ihn vor, stecke ihn wieder weg, dann fragt sein Kollege, der gleichzeitig die Garantie-Karte ausfüllt, nach meinem Ausweis. Der Drucker hat ganze 30 Tage Garantie, das muss natürlich mit der Ausweisnummer bestätigt werden. Wenn ich in der staatlichen Wechselstube 500-Euro-Scheine wechsle, will übrigens niemand meinen Ausweis sehen.

Sündenfälle

7. Mai 2010

„Er fotografiert alles, was sich nicht wehrt,“ sagte Simon, nachdem er jahrelang als Mitglied meines Leistungskurses und als Mitorganisator diverser Benediktinischer Jugendkongresse Opfer meiner Fotosucht geworden war. Das war vor Tansania. In Tansania habe ich gelernt, Menschen nur sehr zurückhaltend zu fotografieren – Tansanier können sehr empfindlich reagieren, wenn man sie zum Foto-„Objekt“ herabwürdigt. Bei dem Foto oben vom letzten Samstag aber konnte ich mich nicht beherrschen – einen Ziegenkarren hatte ich noch nie gesehen (ich weiß nicht einmal, ob es im Deutschen dafür ein Wort gibt) ! Also habe ich das Fahrrad angehalten, dem jungen Kutscher die Kamera aus kurzer Distanz ins Gesicht gehalten und abgedrückt. „Mach ruhig ein Foto,“ sagte er, und ich antwortete, „So etwas habe ich noch nie gesehen.“
Vorgestern habe ich zum ersten Mal seit 20 Jahren für ein Foto bezahlt: Der alte Herr verkauft Kameras, die aus Getränkedosen hergestellt sind. Wenn man einen Hebel umlegt, öffnet sich der Deckel und an einer Feder springt eine bemalte Gummischeibe heraus. 2 CUC (knapp 2 Euro; eine Dose mit Getränk kostet 0,55 CUC) wollte er für eine Kamera haben, ich habe stattdessen 10 Peso (40 Euro-Cent) für das Foto bezahlt.

Unschuldig !

4. Mai 2010

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Kindesmissbrauchs gegen den Mönch „B.“ meines Klosters eingestellt. Es wird daher nicht zu einem Prozess kommen und nach der Rechtsordnung hat er als unschuldig zu gelten. Der Grund: In Deutschland verjährt diese Straftat 10 Jahre nach der Volljährigkeit des Opfers, und diese Frist ist verstrichen. Ich freue mich für die Brüder in Meschede, dass ihnen die Belastungen erspart bleiben, die mit einem Prozess verbunden gewesen wären. Für die Opfer aber hätten ein Prozess und eine Strafe sicherlich eine Entlastung bedeutet, und unsere Gemeinschaft steht jetzt vor dem Problem, wie man mit einem umgehen soll, der „unschuldig“ ist, von dem aber alle wissen, dass er mehrfach schlimme Verbrechen begangen hat.
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat im Februar der katholischen Kirche vorgeworfen, nicht genug zur Aufklärung von Kindesmissbrauch beizutragen. Die skandalös kurze Verjährungsfrist verhindert ebenfalls Aufklärung, und dafür ist der Gesetzgeber verantwortlich. Die Initiative für eine Verlängerung von Verjährungsfristen geht normalerweise vom Justizministerium aus, und wenn Frau Leutheusser-Schnarrenberger in ihrer ersten Amtszeit (1992-1996) „ihre Hausaufgaben gemacht“ hätte, könnten einige Missbrauchsopfer jetzt besser schlafen.

Kloster bauen

4. Mai 2010

Ich solle doch mal etwas vom Klosterbau berichten, haben mir Freunde aus Dortmund geschrieben (ganz herzlichen Gruß !). Immerhin kann ich berichten, worum ich nichts berichten kann.
Für Ende Januar hatten wir den Besuch einer deutschen Landwirtschaftsfachfrau geplant, die in Kolumbien lebt. Sie musste wegen des Todes ihres Vaters kurzfristig absagen. Für April hatten wir dann den Architekten eingeladen, der das zweitjüngste Kloster unserer Kongregation gebaut hat, in Digos auf den Philippinen. Dessen Reise ist an dem isländischen Vulkan gescheitert, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe. Sein Besuch steht jetzt immerhin für Juni in Aussicht.
Das größere Problem ist aber, dass wir in der Zwischenzeit hier auch nicht untätig waren, sondern nach Wasser gesucht haben. Dass ich der Wünschelrute nicht vertraue, habe ich schon geschrieben. Sowohl die Physik als auch die Statistik sprechen dagegen. Und die Berichte über erfolgreiche Wünschelrutengänger, die mir meine Brüder aus Togo, von den Philippinen und aus Bayern erzählt haben, berichten natürlich nur von Einzelfällen, die statistisch gesehen gar nichts aussagen. In unserem Einzelfall hat der Wünschelrutengänger nichts gefunden, dafür aber ein geologisches Gutachten erstellt, das nach einer ausführlichen Analyse der Gesteinsschichten zu dem Ergebnis kommt: „Es gibt kein Wasser.“ Im Vertrauen hat er uns gesagt: „Die Wünschelrute habe ich in dem Gutachten nicht erwähnt, weil es Leute gibt, die nicht daran glauben.“ Er ist nicht der einzige Experte, der zu diesem Ergebnis gekommen ist. Wir haben eine einzige Nachbarin, zu der wird das Wasser mit einem Tankwagen gebracht. Sie lebt alleine; die Tankwagenlösung ist für ein Kloster, das auf viele Gäste hofft, nicht möglich. Dann gibt es noch einen Teich auf unserem Gelände, aber der hat keinen Zufluss, sondern fängt nur das Regenwasser auf. Ob man nicht Trinkwasser und Brauchwasser trennen könne, um den Wasserbedarf zu reduzieren, habe ich gefragt. „Ja, ja, wir wissen, dass es solche Lösungen gibt. Aber hier funktioniert das nicht, weil sich kein Installateur damit auskennt,“ war die Antwort unserer kubanischen Freunde.
Wir sind in Kuba. Das hat Nachteile (siehe oben) und Vorteile. Der eine Vorteil ist, dass das Grundstück uns nicht gehört, sondern uns zum Nießbrauch für 25 Jahre kostenlos überlassen wurde. Wir haben einige Gebühren für Urkunden bezahlt, der Bulldozer und die Vermessung haben etwas Geld gekostet, aber im Vergleich zu deutschen Preisen war alles lächerlich billig. Der andere Vorteil ist, dass die Kommunikationswege recht kurz sind: Br.Jacques hat schon mit dem Kardinal gesprochen; mal sehen, was er erreichen kann.
Das Foto zeigt das wasserlose Grundstück. Eigentlich hat es uns ganz gut gefallen.

Erster Mai

1. Mai 2010

Die Plaza de la Revolución ist von uns aus in einer halben Stunde zu Fuß zu erreichen. Grund genug für mich, heute Morgen um 6:30 Uhr das Haus zu verlassen und mir die große Maiparade anzuschauen. Die Belegschaften der einzelnen Betriebe kommen als Gruppe, auf den Fotos sind die Gruppen der SEPSA, Wachdienst für Botschaften, zu sehen, die eines der typischen Wachhäuschen mit dabei haben (vermutlich aus Pappe, ein echtes wäre wohl zu schwer), die Komparsen des Theaters, die ununterbrochen Tänze aufführen, und die Wushu-Schule aus dem Chinesenviertel, die einen lebendigen, echten Drachen dabei haben (er hat versucht, mich zu beißen).

Was die Kinder genau von ihrer Mutter fordern, weiß ich nicht, das Plakat lautet „Vereint in der Pflichterfüllung“.