Ausflug ins Paradies

Am Dienstag hat die Gemeinschaft von Güigüe uns zu einem „kleinen Ausflug“ mitgenommen. Es ging zunächst durch den Stau der Millionenstadt Maracay hindurch, dann auf einen Bergpass in 1600 m Hoehe, auf der Art von Bergstraße, wo einem besser keiner entgegenkommt (das Foto mit dem Bus, der dann doch entgegenkam, reiche ich morgen nach), dann hinunter bis zum Meer. Weil die Berge direkt ins Meer stürzen, konnten wir dann nicht weiter die Küste entlang fahren, sondern stiegen in ein Boot (siehe Foto), um dann in der übernächsten Bucht den Strand zu genießen. Kaum waren wir da, fing der Regen an, aber dem konnte man entkommen, indem man ins Wasser stieg. Das war so warm, dass der Regen wirklich nicht störte. Und außerdem hörte er nach einiger Zeit wieder auf. Die fünf Stunden am Strand waren viel zu kurz, dann ging es wieder zurück – dreieinhalb Stunden lang. Die Venezolaner scheinen ein etwas anderes Verhältnis zu langen Autofahrten zu haben als wir.
Dazu trägt wohl auch der spottbillige Benzinpreis bei. P.Marco hat an der Tankstelle 3 Bolivares bezahlt, nach offiziellem Kurs etwas mehr als ein Euro, nach Schwarzmarktkurs etwas weniger als ein halber Euro. Er hat mir vorher den 10-Bolivares-Schein gezeigt, mit dem er bezahlt hat, und anschließend die 7 Bolivares Wechselgeld. Also: Ungefähr ein Euro für die gesamte Tankfüllung. Und der Tank war fast leer gewesen.

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