Das Peinlichste, was im Restaurant passieren kann…

… ist natürlich, dass man kein Geld hat. Die Ankunft unseres sechsten Mannes, P.Vianney von den Philippinen, haben wir gestern Abend im Restaurant gefeiert. Ich war aber nicht mehr dazu gekommen, Geld zu wechseln, deshalb hatte ich von den beiden Währungen Cubas zwar genügend CUC (konvertible Pesos) im Haus, aber in Bezug auf Moneda Nacional (die „nationalen“ Pesos) sah es mau aus. Als dann die Rechnung über 350 nationale Peso (gut 10 Euro) plus 6 CUC (5 Euro) eintraf, fragte ich, ob ich auch alles in CUC bezahlen könnte. Ja, aber der Kurs sei 1:23 (statt 1:24 in der Wechselstube).  Also packte ich doch die 180 „nationalen“ aus, die ich noch in einigermaßen vernünftigen Scheinen hatte, und legte 180 weitere 1-Peso-Scheine, fein säuberlich zu 10-er- und 100-er-Paketen gebündelt, dazu. Unser Tisch brach in lautes Lachen aus, am lautesten die Brüder aus Togo, die Erfahrung mit vielen, kleinen Geldscheinen haben. Es war mir etwas peinlich, das Riesenbündel der Kellnerin zu übergeben, doch die lachte genauso herzlich mit, zählte mit ihrer Kollegin nach, war anscheinend auch mit dem Trinkgeld (10 „nationale“ plus 2 CUC) einverstanden und bedankte sich immer noch lachend bei uns.

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