Sch… Land

Damit niemand denkt, ich würde nur Gutes über Kuba schreiben, muss ich heute einmal deutlich sagen, dass manche Dinge hier einfach Sch… sind.
Die ältere Dame mit Hund wäre mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, wenn sie weiß gewesen wäre. Aber sie war schwarz, und das war das Ungewohnte bei dem Anblick. In Tansania hatte ich nie einen Hund gesehen, der „Gassi geführt“ wurde. Wenn jemand einen Hund dabei hatte, dann war es ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, und Mann wie Hund machten den Eindruck, dass man ihnen besser nicht zu nahe kommen sollte.
Hunde als Schoßhunde waren für Tansanier unvorstellbar, mehrere haben mir gesagt, dass unsere europäische Tierliebe ja ziemlich übertrieben sei. Hier auf Kuba aber ist es ganz normal, dass Menschen jedes Geschlechts, jeden Alters und jeder Hautfarbe Hunde der allerverschiedensten Rassen und Mischungen mit sich führen. „Die Kubaner lieben die Sauberkeit,“ erklärte mir neulich der Fahrer des Kardinals. „Aber ihre Hunde leider nicht,“ ergänzte ich, denn die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde finden sich bevorzugt in der Mitte der Bürgersteige. Bisher konnte ich zum Glück immer rechtzeitig ausweichen.

Das Foto habe ich vorgestern auf der Terasse eines geschlossenen Restaurants gemacht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: