LvD

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, unser Schulleben noch mal aus einer anderen Perspektive etwas genauer kennenzulernen: Ich war als TOD eingeteilt, Teacher On Duty, zu Deutsch etwa „Lehrer vom Dienst“. Der weiß alles, was in der Schule vorgeht, und führt von morgens halb Acht bis zum Abschluss des Abendappels gegen halb Sechs die Aufsicht im Schulgelände, ist also so eine Art „Mädchen für alles.“ Ich konnte dabei auch wieder einmal erleben, wie einfühlsam die Afrikaner sind: Schulleitung und Kollegen wussten natürlich, dass ich als Ausländer und Neuling so meine Probleme haben würde. Deshalb war ich zusammen mit dem erfahrensten Kollegen eingeteilt, und meine tatsächliche Aufgabe bestand nur darin, ihm zuzuschauen. Eigentlich war ich ziemlich überflüssig, aber niemand hat mich das spüren lassen. Im Gegenteil: Die Kollegen haben mir das Gefühl gegeben, ich würde eine wichtige Aufgabe erfüllen. Manche Europäer meinen, dass die Afrikaner tatsächlich einfühlsamer und geschickter im Umgang mit ihren Mitmenschen sind, weil sie von Kind auf in großen Familien auf engem Raum leben.

Das Foto zeigt den Schulhof, auf dem morgens und abends und manchmal auch zwischendurch die Schüler gezählt werden.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: