Und plötzlich ist man im OP

Dominik Abel, Oberstufenschüler aus Hildesheim, hat im Dezember im Krankenhaus ein Praktikum gemacht. Er arbeitet in seiner Freizeit bei den Maltesern, kennt sich mit Krankenhäusern also ein wenig aus. Er hatte mir schon gesagt, dass es hier im Krankenhaus viel weniger Vorschriften gibt als in Deutschland. Trotzdem war ich gestern etwas überrascht, als ich bei der Krankenhausführung mit Sr.Antonia plötzlich im OP stand, wo Dr.Komba (zweiter von rechts) gerade operierte. Diese Operation ging noch, es war nämlich nicht viel zu sehen, und ich bin natürlich nicht allzu nah herangegangen. Dann fragte Sr.Antonia, ob ich Blut sehen könnte, ich habe tapfer bejaht und gleich ging’s zu der Knieoperation von Dr.Lemmy. Diesmal konnte ich genau sehen, was vor sich ging. Und dann kam der Moment, wo nur noch eins half: Auf die Arbeit konzentrieren, also auf das Fotografieren. Ich dachte ja, ich hätte mir nichts anmerken lassen, aber Sr.Antonia ist eine gute Ärztin. Als wir wieder rausgingen, hat sie gleich gesagt: „Du bist aber ziemlich bleich.“

Bevor jetzt aber jemand denkt, in unserem Krankenhaus könnte jeder einfach so seine Bakterien in den OP tragen: Ich bin nur reingekommen, um Fotos für die Krankenhaus-Homepage zu machen, und außerdem habe ich am Eingang meine Schuhe wechseln müssen.

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