Natur, Teil 1

Wenn ich aus meinem Zimmer trete, habe ich diesen Blick. Was in diesem Garten alles wächst, ist einfach faszinierend (spezieller Gruß an meine Mutter !). Das Klima der Tropen führt dazu, das alles Leben intensiver ist. Kaum habe ich das Foto gemacht und diesen Gedanken gehabt, fällt mir ein, dass das nicht nur eine positive Seite hat. Fortsetzung folgt.

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2 Antworten to “Natur, Teil 1”

  1. Markus Nolte Says:

    Lieber Robert,

    na, ist das eine Überraschung? Vermutlich nicht viel mehr als es für mich überraschend war, überhaupt von deiner „Aussendung“ und deiner Afrika-Zeit zu erfahren. Tja, so kann’s gehen – denn das passt gerade mal ganz wunderbar in meine Zeitungsplanung. Wie du ja als schlauer Frisch-Missionar weißt, ist der Monat Oktober der Missionsmonat. Und das wollen wir von meiner Zeitung in diesem Jahr mal etwas intensiver ernst nehmen – um nicht zu sagen: unter die Lupe nehmen, was denn, bitteschön, heute noch Mission soll, will, muss, darf… Wir machen ganz unterschiedliche Angänge: Wir fragen zum Beispiel den Pater Schalück: „Missionieren Sie noch, Herr Missio-Präsident?“ Wir fragen den Missionswissenschaftler Dr. Arnd Bünker hier in Münster: „Was meinen Sie, wenn Sie meinen, Mission habe grundsätzlich zweckfrei zu sein?“ Wir wollen einen altgedienten Missionar befragen, der vor 50 Jahren aus dem volkskirchlichen Deutschland in die Mission nach Afrika gegangen und neulich wieder aus dem missionierten Afrika ins Missionsland Deutschland heimgekehrt ist: „Und, wie isset?“ Wir wollen eine langjährige Spenderin fragen, wieviel ihr die Auferbauung des Reiches Gottes eigentlich in den Jahren wert war – und wir möchten den Bruder Robert, den „Neu-Missionar“ aus Meschede, nunmehr in Peramiho, zum Beispiel dies fragen: „Wieviel Missionseifer packt einen Missionsbenediktiner, der seine Schulklassen [welche Fächer hast du jetzt eigentlich unterrichtet?] mal hübsch allein wurschteln lässt, um in Afrika – tja, was eigentlich zu machen, zu sein, zu werden? Und ist das schon ein „Missionar“, wer für zwei bis drei Jahre nach Afrika geht, wo doch früher die Missionare für ein Leben lang „in den Busch“ aufbrachen, sich manchmal dort von Löwen fressen ließen, in vorkonziliaren Messgewändern auf Steinen in der Steppe die Messe zelebrierten (ich sehe die schwarzweiß-Bilder von Pater Christoph noch immer vor mir) etc.etc.etc. Kurzum: Was heißt Mission jetzt, da, genau heute und an deinem Ort für dich? Entwicklungshilfe? Ein Stück Gerechtigkeit? Auferbauung eines christlichen/kirchlichen Bollwerks gegen evtle. islamische, freikirchliche, pfingstkirchlerische, sektiererische Konkurrenz? Reich Gottes? Frohe Botschaft verkünden?

    Lieber Robert, vorausgesetzt du hast verstanden, was ich meine, würde ich mich riesig freuen, von dir etwas in meiner/unserer Zeitung zu lesen – so 8000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) – gern locker-flockig, nachdenklich, profund und lebendig geschrieben (wie du das hier im blog auch tust), dazu das eine oder andere Bild von dir und deiner „Mission“. Wenn es für dich möglich wäre, dürfte der Text gern bis Anfang Oktober hier sein. Und by the way: Ich finds durchaus gut, dass du reichlich am Anfang deiner Zeit schreibst – und noch nicht irgendwie „abgeklärt“ nach mehreren Monaten. Was meinste? Ich würde mich riesig freuen – auch über eine erste Reaktion.

    Dir auf alle Fälle eine gute Zeit, gute Erlebnisse und Erfahrungen
    und eine ordentliche Portion Gutes von oben…

    Herzlich
    Dein
    Markus

  2. Rupi Says:

    Lieber Robert,
    mit Spannung warte ich jetzt immer auf Deine Blogs. Ähnlich wie Du, war ich in Peramiho sofort von der übersatten Natur (ich bin nach der Regenzeit angekommen) begeistert. Besonders die riesigen Blätter der Bananenpflanzen haben mich beeindruckt. Gibt es noch den Lehr-Öko-Gartenbetrieb?
    Liebe Grüsse! Rupi

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