Schweizer Gastlichkeit


Meine Vorstellung von echter Schweizer Gastlichkeit ist das Hotel, wo der Chef seine Gaeste noch persoenlich begruesst. Das habe ich in der Schweiz zwar noch nicht erlebt, aber dafuer gibt es ja das Tan-Swiss. Dieses Hotel liegt an der Hauptstrasse am westlichen Ende des Mkumi-Parks. Nachdem wir die ganzen Tierfotos „geschossen“ haben, kehren wir dort zu einem sehr fruehen Mittagessen ein, um halb elf.

Der Chef heisst Joseph, stammt aus dem Muotatal im Kanton Schwyz und ist mit einer Tansanierin verheiratet, daher der Name des Hotels. Er bezieht oefter mal Kaese und Wurst von unserem Kloster in Uwemba. Das Hotel hat vor allem europaeische und amerikanische Gaeste, die sich den Nationalpark ansehen wollen. Fuer die Gaeste kommt das Wasser natuerlich aus der Dusche bzw. aus dem Wasserhahn. Es gibt aber keine Leitung, die zum Hotel fuehrt. Das Wasser wird von den Hotelangestellten mit dem Handwagen vom Wasserloch geholt und dann in den grossen Wassertank auf dem Dach gepumpt.

Manche Touristen wollen die Tiere uebrigens nicht nur mit der Kamera, sondern auch mit dem Gewehr schiessen. Das ist in den Nationalparks nicht erlaubt, aber in einer „Game Reserve“ kann man Tiere schiessen, sofern man die entsprechende Erlaubnis von der Regierung erworben hat. Fuer den Abschuss eines Elefanten kostet diese Erlaubnis 100.000 (US-Dollar, nicht Tansania-Schillinge). Es soll tatsaechlich Leute geben, die das bezahlen !

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